– Mit komplettem Antrag im Stadtrat am Ende dieses Beitrags –

Logo der VVN-BdA e. V.

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Das Logo der linksextremen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“

Obwohl Radevormwalds Bürgermeister Johannes Mans („Alternative Liste“) die Schirmherrschaft über die szenische Lesung von Bertolt Brechts „Furcht und Elend des Dritten Reichs“ übernommen hatte, kamen am 27. Januar lediglich sieben Interessierte zur Veranstaltung der linksextremen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN-BdA). In der „Bergischen Morgenpost“ (Teil der „Rheinischen Post“ Verlagsgesellschaft) wird über diesen Umstand Bedauern zum Ausdruck gebracht. Über den Hintergrund der VVN-BdA berichtet die Regionalzeitung allerdings nicht. Der Verein strebt eine internationalsozialistische Diktatur an und versucht sich über seinen „Antifaschismus“ eine moralische Legitimation zu verschaffen.

Nicht bei der VVN-BdA-Aktion fehlen durfte der in Radevormwald stadtbekannte Linksextremist und Ratsherr Fritz Ullmann („Linkes Forum“). In früheren Jahren führte der Enddreißiger auf seiner Internet-Seite ein Hammer-und-Sichel-Banner mit folgender Aussage: „Kommunismus – Eine starke Marke – Revolutionen und Fortschritt – Import & Export seit 1917“. Dies stellt eine widerwärtige Verhöhnung der rund 100 Millionen Toten dar, die staatsterroristische Systeme und Terroristen kommunistischer Ideologie allein im Zeitraum der 80 Jahre von 1917 bis 1997 zu verantworten haben. Nur der Russische Bürgerkrieg, der eine direkte Folge der Oktoberrevolution von 1917 war, forderte bereits acht bis zehn Millionen Menschenleben. Es ist zwischenzeitlich nicht bekannt geworden, dass Ullmann sich von der roten Massenmörder-Ideologie distanzieren würde.

Udo Schäfer

PRO-Deutschland-Kreistagsmitglied Oberberg: Udo Schäfer

„An Bürgermeister Mans gerichtet haben wir einen Antrag im Stadtrat eingereicht, künftig genauer auf Schirmherrschaften außerhalb des staatlichen oder kommunalen Bereichs zu achten“, erklärt der Rader PRO-Deutschland-Fraktionsvorsitzende und zugleich Mitglied des Kreistags Oberberg, Udo Schäfer.

„Wer will sich schon gern von Anhängern einer Massenmörder-Ideologie vor den Karren spannen lassen? Was die VVN-BdA betreibt, ist das Unterfangen einer Teufelsaustreibung mit Beelzebub. Nationalsozialistische Menschenfeindlichkeit soll mit bolschewistischer Menschenfeindlichkeit bekämpft werden. Wären diese Leute aufrichtig, würden sie nicht nur auf die Konzentrationslager der NS-Diktatur hinweisen, sondern genauso auf das Gulag-System der Sowjetunion, den Holodomor (systematisches Aushungern mit mindestens zwei Millionen Toten) in der Ukraine der frühen 1930er Jahre, das Massenmorden der Roten Khmer am eigenen Volk in den 1970er Jahren und so weiter. Die VVN-BdAler sind gut beraten, sich erst einmal den Film ‚The Soviet Story‘ von 2008 anzusehen, bevor sie sich weiter mit dem Nationalsozialismus beschäftigen. Diese Dokumentation arbeitet besonders einprägsam die Wesensverwandtschaft zwischen Bolschewismus und Nationalsozialismus heraus. Bei der Karl-Marx-Ideologie wie auch der Adolf-Hitler-Ideologie muss es gleichermaßen heißen: Nie wieder!“

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