Starenkasten

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Ein üblicher Starenkasten auf deutschen Straßen

Überraschende Kehrtwende bei der skandalösen Blitzerabzocke auf der A3 mittels unzureichender Ausschilderung im Bereich des Dreiecks Heumar: Wie am Montag in der Sitzung des Ausschusses für allgemeine Verwaltungs- und Rechtsfragen bekannt wurde, will die Stadt Köln die hunderttausendfach zu Unrecht abgezockten Verwarn- und Bußgelder nun doch zurückerstatten. Dies solle laut Fachverwaltung voraussichtlich im Rahmen eines „Gnadenerlasses“ geschehen. Noch am Wochenende hatte es dagegen von Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos, gilt aber als Bündnis 90/Die Grünen-nah) geheißen, das sei wegen des hohen Verwaltungsaufwandes wohl nicht machbar.

Markus Wiener am Rednerpult

Der Sprecher der PRO-KÖLN-Ratsgruppe: Markus Wiener

„Der aufziehende Sturm der Entrüstung der geschröpften Autofahrer und vieler anderer rechtstaatsgläubiger Menschen hat diese dreiste Blockadehaltung binnen weniger Stunden hinweggefegt“, freut sich der PRO-KÖLN-Ratsgruppensprecher Markus Wiener.

„Die Bürger als Souverän des demokratischen Rechtstaates lassen sich auch auf kommunaler Ebene nicht mehr alles von Verwaltung und etablierter Politik gefallen. Die Menschen holen sich auch in Köln ihre Stadt Schritt für Schritt zurück von einem politischen Establishment, das sich diesen Staat schon viel zu lange zur Beute gemacht hat.“