Die „Rote Flora“ im Hamburger Schanzenviertel

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Die „Rote Flora“ in Hamburg fungierte während der 27. Kalenderwoche dieses Jahres als Kommandozentrale linksextremer Gewalt gegen das G20-Treffen.

Die Ideologie von internationalistischem Sozialismus und Kommunismus ist für mindestens 100 Millionen Tote weltweit verantwortlich, wie bereits 1997 im „Schwarzbuch des Kommunismus“ festgehalten wurde. Dass sich noch heutzutage Organisationen zum Sozialismus gleich welcher Spielart bekennen, ist daher mehr als befremdlich. So heißt eine SPD-nahe Formation nach wie vor „Sozialistische Jugend Deutschlands – die Falken“. Weshalb besteht die Partei von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Vizekanzler sowie Außenminister Sigmar Gabriel nicht auf die überfällige ersatzlose Streichung des „Sozialismus“ in Namen interner wie auch parteinaher Organisationen? Ähnlich wenig Abgrenzung zur radikalen und extremistischen Linken gibt es bei Bündnis 90/Die Grünen. Aktueller Bezug ist ein in einem jämmerlichen Tonfall verfasster Beitrag in der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“, in dem es heißt, die in Gelsenkirchen begonnene Fahrt eines Reisebusses mit Vertretern von Falken und Grüner sowie Alevitischer Jugend sei kurz vor Hamburg von der Polizei gestoppt worden. Die Ordnungshüter sollen eine Teilnahme der Linksaußen-Jugendlichen an den Anti-G20-Protesten verhindert und sie obendrein schlecht behandelt haben.

„Da können einem glatt die Tränen kommen“, äußert der Gelsenkirchener PRO-Deutschland-Ratsherr Kevin Gareth Hauer und führt weiter aus: „Es lamentiert also ein Organisator darüber, dass man zum Teil Minderjährige in der Reisegruppe hatte und von der Polizei ungerecht behandelt worden sei. Er kritisiert hierfür die Ordnungshüter scharf. Es wird sich darauf berufen, man habe nur bei der ‚Jugend gegen G20‘ mitmachen wollen. Mit wenigen Klicks im Internet sieht man, mit wem sich dort die Falken, aber auch die Grüne Jugend gemein machen, denn es taucht auf der Netzpräsenz das Motiv der berüchtigten ‚Welcome to Hell‘-Demonstrantion der gewalttätigen Autonomen neben zahlreichen Verweisen auf linke und linksextremen Gruppen auf. So etwas ist ungeheuerlich!“

Kevin Gareth Hauer

Vorsitzender der Gelsenkirchener PRO-Deutschland-Fraktion: Kevin Gareth Hauer

Hauer ist sich sicher: „Auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit tun, wenn es passt, sich SPD- oder Grünen-nah gerieren, aber in Hamburg den mitunter mordbrennenden Mob zumindest ideell unterstützen. Was für eine widerwärtige Unverschämtheit! Wer sich in die ganz üble Gesellschaft erwiesenermaßen extremistischer Gruppen begibt, der darf sich nicht wundern, wenn er mit solchen politischen Geisterfahrern gleichgesetzt wird.“

Mittlerweile stellen sich die SPD-Jugend Jusos, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und Bündnis 90/Die Grünen hinter die jugendlichen Demo-Touristen aus dem Ruhrgebiet. „Dies ist ein Unding! Erst einmal erwarte ich, dass sich die linken Altparteien und DGB von jeglichen Gewalt-Extremisten glaubwürdig distanzieren“, fordert Hauer. „Es kann nicht sein, dass freiheitliche Patrioten durch den politisch-medialen Komplex ständig verbal in die Extremisten-Ecke gerückt werden, aber SPD, Bündnis 90/Die Grünen, SED-Fortsetzungspartei ‚Die Linke‘, DGB-Organisationen und Umfeld unbehelligt den Schulterschluss mit Randalierern und Menschenjägern üben können.“

Der 39-jährige Kommunalpolitiker aus Gelsenkirchen hält die Vorwürfe, die die jugendlichen Demo-Touristen ins Feld führen, für unglaubwürdig: „Als ob unsere Polizisten nichts besseres zu tun hätten, als Minderjährige zu schlagen. Dass die Ordnungshüter angesichts 500 verletzter Kollegen scharf und streng reagieren, ist völlig nachvollziehbar, insbesondere, wenn man sich erkennbar mit Gewalttätern gemein macht. Beim ‚Kampf gegen Rechts‘ wird immerzu die harte Hand gefordert, doch kommt diese gegen Linksaußen zur Anwendung, wird sogleich von einem Angriff auf den Rechtsstaat halluziniert. Die extreme Linke sieht nun einmal die Welt gern durch ihre rosarote Brille“, konstatiert Hauer abschließend.