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Köln: Drogenrazzia am bunten, multikriminellen Ebertplatz

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Drogenumschlag am Kölner Ebertplatz

Der neue Kölner Drogenumschlagpunkt Ebertplatz: Noch recht idyllisch anzusehen bei Tageslicht …

Angesichts der ganzen Messerattacken, Sprengstoffanschläge und Amokläufe durch Angela Merkels Gäste, die die Republik derzeit in Atem halten, gehen die „normalen“ Straftaten wie etwa gewerbsmäßige Kriminalität unserer künftigen „Facharbeiter“ im multikriminellen Köln beinahe im Wust der sich überschlagenden Ereignisse unter. So hielt es bisher die Polizei und unsere Lückenpresse nicht für nötig, über eine Drogenrazzia am Ebertplatz in der Nacht vom 23. auf den 24. Juli zu berichten. Dass der Platz am Schnittpunkt des innenstädtischen Rings und der Nord-Süd-Fahrt schon seit etwa eineinhalb Jahren Umschlagort für die lokale Drogenszene ist, hatte PRO KÖLN bereits in der Vergangenheit thematisiert. Durch die Verlagerung und temporäre Zerschlagung der Drogenszene an der Hohenzollernbrücke hat sich der Ebertplatz nun zu einem neuen Sammelpunkt entwickelt.

Täglich – insbesondere in den Abend- und Nachtstunden – sind dort 30 bis 50 zumeist dunkelhäutige Personen anzutreffen, die den Passanten ganz unverhohlen Drogen zum Kauf anbieten. Oder wie ein Anwohner bereits vor einem halben Jahr sagte: „Es wird immer schlimmer.“ So wurden bei der kürzlich vorgenommenen Razzia etwa 30 anwesende Schwarzafrikaner von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt und – wie PRO KÖLN aus der Bevölkerung erfahren hat – die Büsche nach weggeworfenen Drogen durchsucht. Die künftigen „Facharbeiter“ unserer Buntenkanzlerin haben wider Erwarten nun doch keine Beschäftigung bei Konzernen wie Mercedes oder Siemens gefunden (bisher nur 54 Einstellungen von Asylbewerbern und Asylanten bei den 30 DAX-Unternehmen), und dementsprechend bietet das Areal zwischen Theodor-Heuss-Ring, Riehler Straße und Clever Straße die Möglichkeit, auch ohne Ingenieurstudium anderweitig schnelles Geld zu machen.

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Remscheid: Delegation nach Kirsehir zur Stärkung türkischer Demokraten

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Das Zentrum der Stadt Kirsehir

© Omur Tanyel (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Das Zentrum der Remscheider Partnerstadt Kirsehir

In der Kommunalpolitik von Remscheid wird trotz der Sommerpause darüber gestritten, wie die Reisedelegation im Oktober ihren Aufenthalt in der türkischen Partnerstadt Kirsehir gestalten soll. Der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Jens-Peter Nettekoven stellt angesichts des Putschversuchs in der Türkei am 15. und 16. Juli das Vorhaben an sich in Frage. SPD-Ratsfrau Stefanie Bluth hält dagegen, es müsse „gerade in schwierigen Zeiten“ gehandelt werden.

Unterdessen vertritt die Remscheider PRO-Deutschland-Ratsgruppe den Standpunkt, die Kirsehir-Reise möge von allen Beteiligen eingedenk der klammen Stadtkasse privat finanziert werden. Die Delegation dürfe nicht nur wirtschaftliche Themen anschneiden, sondern müsse in Zentralanatolien Farbe bekennen gegen die dortigen besorgniserregenden Zustände. Ferner sollen die Funktionäre der türkischen Quasi-Staatspartei AKP ermahnt werden, keinesfalls ihre zahlreichen Landsleute in der Bundesrepublik zu animieren, sich an öffentlich ausgetragenen, politischen Auseinandersetzungen von Recep-Tayyip-Erdogan-Anhängern gegen Fethullah-Gülen-Verehrer zu beteiligen. In den Tagen nach dem 15. Juli kam es zu einigen Konflikten dieser Art in den Kommunen des Bergischen Städtedreiecks.

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Oberbergischer Kreis: Chinesen kaufen ältesten aktiven Lampenhersteller Deutschlands

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Das Lampenwerk von Radium

© Trexer (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Das Lampenwerk der Noch-Osram-Tochter Radium

Bis auf das Jahr 1904 kann die Geschichte des Wipperfürther Lampenherstellers Radium zurückverfolgt werden, doch wie lange die 112-jährige Tradition der heutigen Osram-Tochter vor Ort weitergeführt werden wird, ist nun völlig offen. Wie der Münchner Konzern Osram am Abend des 26. Juli mitteilte, soll seine Lampensparte, die in der inzwischen juristisch selbstständigen Firma Ledvance zusammengefasst wurde, an das chinesische Unternehmen MLS nebst weiteren Finanzinvestoren verkauft werden. Das Werk von Radium wäre hiervon betroffen.

Radium erklärt, der Verkauf werde „keine zusätzlichen Personalmaßnahmen nach sich ziehen“. Bis Ende 2018 werde es keine Veränderungen bei Betriebsvereinbarungen und Sozialplänen geben. Die zuständigen Wettbewerbsbehörden müssen noch zustimmen, um die Überführung von Ledvance perfekt zu machen. Der Mutterkonzern Osram kündigte an, am 27. Juli der Öffentlichkeit weitere Details zu nennen.

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Köln: Sicherheit an Baggerseen eine Frage der politischen Gesinnung?

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Kiesgrubensee Gremberghoven

© Bild des Facebook-Profils Kiesgrubensee Gremberghoven
Die Idylle trügt: Immer wieder kommt es zu tödlichen Badeunfällen im Kiesgrubensee Gremberghoven

So gut wie jedes Jahr gibt es mindestens einen Todesfall in den Baggerseen des Kölner Stadtbezirks Porz. PRO KÖLN hatte deshalb schon im September 2012 nach dem tragischen Ableben eines jungen Familienvaters in einem dieser Gewässer folgenden Antrag in die Bezirksvertretung Porz eingebracht:

„An den Baggerseen am Schwarzen Weg in Porz-Gremberghoven soll ein deutlich wahrnehmbares Schild aufgestellt werden, das auf eindringliche Weise darauf hinweist, dass das Schwimmen in den Baggerseen eine hohe Lebensgefahr darstellt. Dabei soll darauf hingewiesen werden, dass es regelmäßig Todesfälle durch das Schwimmen in diesen Seen gegeben hat (Tenor auf dem Schild: ‚Sie wollen doch nicht der Nächste sein?‘).

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Remscheid: Jugendrat stellt sich ins Abseits

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Alegria Milanda

© Standbild eines YouTube-Videos
Die neue Remscheider Jugendratsvorsitzende ist angolanisch-kongolesischer Herkunft

Der Remscheider Jugendrat hat einfach kein Glück mit seinem Spitzenpersonal. Während die letzte Vorsitzende Anne Marie F. aufgrund ihres übereifrigen Engagements gegen gewählte Ratsmitglieder von PRO Deutschland (Stichwort Stinkefinger-Affäre) sogar juristischen Ärger am Hals hat, verweigert auch die neue Vorsitzende Alegria Milanda die Zusammenarbeit mit einem erheblichen Teil der Remscheider Jugend, die politisch durch PRO Deutschland repräsentiert wird. Ein Angebot der lokalen PRO-Ratsgruppe an Milanda zur Vorstellung ihrer jugendpolitischen Forderungen – natürlich gerne auch im kontroversen demokratischen Diskurs – ließ sie vom Jugendrat wenig dialogbereit ausschlagen. Dies obwohl PRO Deutschland insbesondere bei jungen Wählern der „Seestadt auf dem Berge“ punkten konnte und somit nicht einfach aus der kommunalen Jugendarbeit nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip ausgeblendet werden kann: Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt …

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