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Remscheid: Kirsehir-Delegation – Das große Kneifen von Oberbürgermeister Mast-Weisz

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Yasar Bahceci

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Parteikollege des despotischen türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan: Kirsehirs Bürgermeister Yasar Bahceci

Wo es aktuell darum geht, dass Remscheid auf politischem Wege in der türkischen Partnerstadt Kirsehir den Kräften den Rücken stärken könnte, die sich gegen die Re-Islamisierung und die Umwandlung der Republik am Bosporus in eine Diktatur stemmen, schreckt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) schwächlich zurück. Die ursprünglich für Oktober geplante Reise einer städtischen Delegation nach Zentralanatolien soll nach dem Willen von Mast-Weisz nicht stattfinden. Das 60-jährige Stadtoberhaupt schiebt Terminprobleme von Wirtschaftsvertretern vor, um seinem Amtskollegen in Kirsehir, Yasar Bahceci (Recep-Tayyip-Erdogan-Partei AKP), zu erklären, weshalb es dieses Jahr keinen offiziellen Besuch geben soll.

Die Ratsgruppe PRO Deutschland hat nun das Drückeberger-Verhalten von Mast-Weisz zum Anlass genommen, einen Antrag ihm vorzulegen, die Delegationsreise aufgrund ihrer offenkundigen Dringlichkeit doch zu tätigen. Wenn am 22. September im Stadtrat über den PRO-Deutschland-Antrag abgestimmt werden wird, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach zu folgendem Szenario kommen: Die Altparteien und ihre Anhängsel werden allesamt ablehnen, nur die antragstellende Ratsgruppe wird zustimmen. Der Parteienblock der Etablierten ist schließlich bekannt dafür, stets den Weg des geringsten Widerstands zu bevorzugen: Lippenbekenntnisse für türkische Demokraten ja, doch vor Ort dem Erdogan-Regime die Zähne zeigen lieber nicht.

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Bürgerbewegung PRO KÖLN schließt Markus Beisicht aus

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Markus Beisicht

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Leverkusener Kommunalpolitiker im Zwielicht: Markus Beisicht

Die Bürgerbewegung PRO KÖLN hat am 19. August in einer Mitgliederversammlung den ehemaligen Vorsitzenden Markus Beisicht wegen seines anhaltenden, grob vereinsschädigenden Verhaltens und weiteren Satzungsverstößen ausgeschlossen. Der einstimmige Beschluss erfolgte u. a. wegen Beisichts fortgesetzter Zusammenarbeit mit NPD-Kadern und anderen Rechtsextremisten. So trat Beisicht erst jüngst gemeinsam mit Funktionären der NPD auf einer Kundgebung in Köln auf, die aufgrund der Alkoholisierung und Aggressivität ihrer Teilnehmer polizeilich aufgelöst werden musste.

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Remscheid: Israelische Delegation trifft auf politisch korrekte Pharisäer

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Cafe Negev in Wuppertal-Barmen

© Atamari (commons.wikiemdia.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Das Cafe Negev ist der Bergischen Synagoge in Wuppertal-Barmen angeschlossen.

Inmitten der Sommerpause stattete eine Delegation des Israelischen Städte-und Gemeindebundes Remscheid einen Besuch ab, wobei sie auf gutmenschlich eingenordete Akteure der Stadtspitze stieß. Das Treffen behandelte thematisch Fremdenfeindlichkeit im Allgemeinen und Judenfeindlichkeit im Besonderen. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) und sein Gefolge wurden nicht müde zu betonen, wie sehr man doch gegen diese beiden Phänomene engagiert sei.

Wie weit es unter den Altparteien tatsächlich her ist mit der Ablehnung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, zeigte sich während der Remscheider Stadtratssitzung am 25. September 2014. Damals wurde über einen Resolutionsantrag der Ratsgruppe der PRO-Bewegung abgestimmt, dessen Überschrift lautet: „Judenfeindlichkeit ächten“. Darin wird Bezug genommen auf den Brandanschlag gegen die Bergische Synagoge in Wuppertal-Barmen in der Nacht zum 29. Juli 2014 durch arabische Jungmänner. Mit der Ausnahme von PRO lehnten alle Fraktionen und Gruppen des Stadtrats die vorgelegte Resolution ab!

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Köln: Lügenpresse kämpft mit sinkender Auflage

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Neven-DuMont-Haus bei Nacht

Bei der Mediengruppe DuMont (Foto: Konzernhauptsitz in Köln-Niehl) wird es zunehmend düster.

Erfreuliches gibt es von den Auflagenzahlen der Kölner Lügenpresse zu berichten. Die von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) alle zwei Jahre veröffentlichte „Verbreitungsanalyse Tageszeitungen“ fällt für die Druckerzeugnisse aus dem Hause Neven DuMont niederschmetternd aus. So hat allein das DuMont-Boulevardblatt „Express“ im Jahr 2016 gewaltige 23,3 Prozent ihrer Auflage in der Domstadt am Rhein im Vergleich zum Jahr 2014 eingebüßt. Innerhalb der Grenzen Kölns werden laut IVW-Verbreitungsanalyse nur noch 42.957 Exemplare pro Tag verkauft.

Nicht viel besser sieht es bei der Zeitungsgruppe Köln – also beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der „Kölnischen Rundschau“ – aus. Auch diese „seriösen“ DuMont-Druckerzeugnisse haben in zwei Jahren in der rheinischen Metropole 4,2 Prozent verkaufter Auflage verloren. Nur noch 90.831 Exemplare werden von diesen beiden Zeitungen täglich im Stadtgebiet abgesetzt. Angesichts von über einer Million Einwohnern und über 550.000 Haushalten in Köln kann da wahrlich nicht mehr von einer flächendeckenden Verbreitung der DuMont-Version der Realität gesprochen werden.

Insgesamt also eine überaus erfreuliche Entwicklung und ein harter Schlag für die Deutungshoheit der lokalen und regionalen Lügenpresse. Immer mehr Menschen informieren sich selbst über frei zugängliche Quellen aus erster Hand im Internet und bilden sich so ihre eigene Meinung. Also bitte auch künftig Kopf und Computer einschalten und weiter fleißig Zeitungsabonnements kündigen – dann wird das auch wieder etwas mit echter demokratischer Teilhabe, die überhaupt erst durch sachliche politische Informationen möglich wird!

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Remscheid: Tendenz-Journalismus über politisch motivierte Straftaten

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Schmiererei am 27. Februar 2016

Schmiererei am 27. Februar 2016 an der PRO-Deutschland-Zentrale von Remscheid

In der Internet-Ausgabe des „Remscheider General-Anzeigers“ (RGA) wurde am Abend des 9. August ein Artikel veröffentlicht, der politisch motivierte Gewalt in der „Seestadt auf dem Berge“ thematisiert. Allerdings liest sich dieser so, als sei einzig und allein die politische Klasse samt ihrer gutmenschlichen Anhängsel Opfer derartiger Straftaten. Das ist eine offenkundige Verzerrung der Realität, da beispielsweise in den Morgenstunden des 27. Februar unbekannte Linksextremisten die Fassade der lokalen Zentrale der Bürgerbewegung PRO Deutschland im Stadtteil Vieringhausen mit szenetypischen Beleidigungen beschmierten. Patrioten und Islamkritiker als Geschädigte der zeitgenössischen Altparteien-SA erscheinen aus Sicht der Massenmedien wohl nicht politisch opportun.

Die im RGA-Text erwähnten Vorfälle beziehen sich u. a. auf die wiederholte Zerstörung der Schaufensterscheiben des „F(l)airladens“ in Lüttringhausen, Steinwürfe gegen eine Caritas-Einrichtung in Lennep oder das Beschmieren eines Fahrzeugs von Johannes Haun, der protestantischer Pastor im Ruhestand und zweiter Vorsitzender des linkslastigen Bündnisses „Remscheid tolerant“ ist. Kreisverband und Stadtratsgruppe von PRO Deutschland werden stets politisch motivierte Gewalt verurteilen, egal ob diese sich gegen Gegner, Freunde oder eigene Strukturen richtet. Jedoch fordert die patriotische Partei Ehrlichkeit bei der massenmedialen Benennung solcher Straftaten ein.

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Köln: Wo man als Asylbewerber noch König ist …

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Kölner Minoritenkirche

© I, HOWI (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0)
In der Nachbarschaft zur Minoritenkirche befindet sich das Hotel Königshof

Vielerorts wird es den ungebeten ins Land strömenden Wirtschaftsflüchtlingen und Schein-Asylanten inzwischen unnötig schwer gemacht. Anders in Köln, wo sich etablierte Politik und Stadtverwaltung die „Willkommenskultur“ auch nach Silvester noch so richtig was kosten lassen. Neuester Streich ist die komplette Belegung des „exklusiven Privathotels Königshof“, das laut seiner Internet-Präsenz 110 Euro für ein Doppelzimmer und 85 Euro für ein Einzelzimmer berechnet und mit folgenden wohlklingenden Worten für sich zu werben vermag:

„Unser exklusives Privathotel liegt direkt in der Altstadt Kölns, neben dem Dom, mitten im Herzen unserer schönen Stadt. Bei uns sind Sie als Gast noch König – egal ob als Geschäftsreisender oder privat. Genießen Sie unsere entspannende und behagliche Atmosphäre und lassen Sie sich in stilvollem Ambiente von uns verwöhnen.

Unser persönlich geführtes Haus lebt von ausgezeichnetem Service, mit viel Liebe zu Kunst und Details und seiner ausgezeichneten Lage unmittelbar im kulturellen Geschehen Kölns.
Unsere Hotelzimmer – Preise in Köln:

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Remscheid: Die unfertige Groß-Moschee und ihr lavierender Gemeindevorsitzender

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Himmet Ertürk

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Der Vorsitzende der DITIB-Gemeinde Remscheid, Himmet Ertürk, bei der Grundsteinlegung der repräsentativen Moschee in Stachelhausen.

Wie im Großen, so im Kleinen: Der Remscheider Verband des bundesweit tätigen Islam-Netzwerks DITIB eifert in vielerlei Punkten dem nach, was die Zentrale in Köln vormacht. In der Domstadt am Rhein werkelt die türkisch-staatlich gelenkte DITIB schon seit November 2009 an ihrer Groß-Moschee herum, ohne in knapp sieben Jahren fertig zu werden. Die repräsentative Moschee für die „Seestadt auf dem Berge“ befindet sich seit Ende November 2013 im Bau. Auch in puncto Öffentlichkeitsarbeit und Aufrichtigkeit hapert es gleichermaßen bei den DITIB-Verantwortlichen in beiden kreisfreien Kommunen.

Seit Anfang dieses Jahres bemühte sich Redakteur Bernd Bussang von der Rheinischen Post bzw. Bergischen Morgenpost darum, den Vorsitzenden der DITIB Remscheid, Himmet Ertürk, für Stellungnahmen zu erreichen. Erst im frühen August hatte der journalistisch tätige Mittfünfziger Erfolg. Das aktuelle Interview zwischen Bussang und Ertürk entspricht dem üblichen Beschwichtigungston, der in DITIB-Kreisen gepflegt wird. „Für Offenheit und Toleranz“ stehe die lokale DITIB, kein Muezzin-Ruf sei in Stachelhausen vorgesehen und man sehe ungern, wenn das Islam-Netzwerk in einen direkten Zusammenhang mit der türkischen Politik gesetzt wird.

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